Hat diese Reichweite und Bekanntheit dazu geführt, dass ihr euch mehr unter Druck setzt? Moritz Hans (24, Student aus Stuttgart) ist nach seinem Ausflug zu „Let’s Dance“ wieder in seinem sportlichen Element. Philipp: Letztes Jahr war es extrem. Da kann man noch so fit sein: Ein kleiner Fehler und das war es. Moritz: Grundsätzlich bereiten wir uns durch das Klettern und Bouldern ständig darauf vor. Moritz: Vieles. Fans dürfen bei den Shows nicht dabei sein. Ich finde alle Sportarten cool und würde gerne alles Mal ausprobieren. Mutig sein und sich seinen Herausforderungen stellen – sowohl als Kletterer und Extremsportler, als auch bei Ninja Warrior geht Philipp Hans diesem Grundsatz nach. Philipp: Je weiter ich komme, desto weniger Druck mache ich mir selber. Außerdem habe ich viele eigene Projekte: Ich bin dabei, einen VW-Bus zu restaurieren und Surfbretter zu bauen. Zusätzlich qualifizieren sich die beiden besten Frauen fürs Halbfinale, wenn sie nicht bereits unter den besten 16 sind. Philipp: Moritz hat ein sehr gutes Körpergefühl. Ich habe vorher noch nie erlebt, dass ich so sehr an meine Grenzen gehen musste. Bei der Besichtigung kann er Stationen sehr gut einschätzen. Das ist gar nicht so einfach zu sagen. Philipp Hans: Bei mir hat es sich nicht so krass verändert wie bei Moritz. Wir kommen alle dahin und wissen nicht, was auf uns zukommt. Philipp: Wenn man aber schon lange dabei ist, kennt man die Standardelemente und weiß, was immer drankommt. Durch die Corona-Pandemie läuft die aktuelle Staffel etwas anders als gewohnt. Wenn man in die Halle reinläuft, wo der Parcours aufgebaut ist, merkt man den Spieltrieb, den jedes Kind schon in sich hat. Wie habt ihr es empfunden, dass keine Zuschauer im Studio waren? In der fünften Vorrunde müssen 55 Athleten wieder 8 Hindernisse bezwingen. (lacht) Donnerstags sind Moritz und ich mit unseren Freundinnen immer im Grundkurs von Profitänzer Andrzej Cibis. Für Let's Dance habe ich auch viel trainiert, aber ich komme einfach nicht aus dem Tanzsport. 1,175 Likes, 14 Comments - Moritz Hans (@moritz_hans) on Instagram: “Can @philipp_hans and I make it again or will we fall?! Das ist auch eine super Kombi mit dem Klettern: hochklettern und dann runterfliegen! Aber mal gucken, ob das funktioniert. Ein Parcours-Tester macht dabei die einzelnen Stationen vor. Wahrscheinlich eher nicht. Auf der anderen Seite wissen wahrscheinlich alle Zuschauer, dass es sehr schnell vorbei sein kann. Sei es Reiten, Tennisspielen oder Golfen. Das krasseste war aber die Teilnahme bei Let's Dance, die sich durch Ninja Warrior entwickelt hat. Ich würde gerne mal wieder an einen Fels zum Klettern rausfahren, aber das ist aktuell etwas schwierig. Vorrunde, Hans exklusiv: "Danach bin ich völlig am Arsch". Nebenberuflich arbeitet er als Klettercoach im Boulder- und Kletterzentrum Stuttgart. Moritz: Auf der einen Seite hilft es, dass man jemanden dabei hat, dem man komplett vertraut und den so gut kennt, wie keinen anderen. Habt ihr vor euren Runs zumindest einen Probedurchgang? Ich kenne es schon mit Publikum und das treibt meine Aufgeregtheit noch etwas an. Sport war schon immer ein großes Thema bei uns in der Familie, gerade das Klettern. Im Parcours wird das dann auch besser. Philipp: Man hat eine Besichtigung. Das hilft extrem und ist die beste Vorbereitung. „Klettern ist das, was mich und meinen Bruder Moritz ausmacht, uns zusammenschweißt und uns zu einer Einheit macht“, heißt es auf der Website der Hans Brüder. Nun folgt sein neunter „Auftritt“. Ich bin immer in der ersten Runde am aufgeregtesten. Ich war bei Let's Dance. Aber danach bin ich völlig am Arsch. So will er es heute im Parcours eher langsam angehen lassen, die Mega-Wand hochgehen und 2.000 Euro Preisgeld mitnehmen. Vor allem, was die Reichweite in sozialen Medien angeht. Staffel, Marschner überragend - Hans bezwingt die Mega-Wand, Ninja Warrior: Das sind die Hindernisse der 5. Die 5. und Jubiläumsstaffel von „Ninja Warrior Germany“ hat spektakuläre Neuerungen, wie z. Die zwei schnellsten Athleten haben am Power Tower die Chance auf ein Final-Ticket. Ich kriege oft gar nicht mit, was um mich herum passiert und konzentriere mich voll auf den Parcours. Aber ein- bis zweimal die Woche schon. Also die letzte Stage vor dem Mount. Ich war so platt, bin aber durch Willenskraft da rausgekommen. Das macht Spaß, aber talentiert bin ich nicht. Außerdem geben sie Einblicke in ihr Training, die Nervosität bei den Shows und die gegenseitige Unterstützung. Hilft es euch, dass ihr immer als Brüder am Start seid? Ich dachte, ich muss spucken. Beim Sport hat man immer unterschiedliche Bewegungsabläufe. Wisst ihr vor einer neuen Staffel eigentlich was für ein Parcours euch erwartet? Es gibt bestimmt genug, es fällt mir aber auf Anhieb nichts ein. Das erste Finalistenpaar macht heute die 60 Punkte voll! Da hat man schon den Druck, vor allem, wenn man im Jahr davor im Finale war. Moritz: Ninja Warrior kenne ich schon, da bin ich in meinem Element und weiß, was passiert. Ihr klettert ja beide schon seit eurer Kindheit und seid echte Experten in eurem Sport. Da war ich nervöser als bei den letzten Ninja-Finals. Der einzige Unterschied ist, dass man die Nervosität schon kennt. Herzlichen Glückwunsch Moritz und Renata #LetsDance pic.twitter.com/lGRfypCfpL. Neue Hindernisse sind heute die schwingenden Körbe und die Hangel-Kurven. Moritz: Was das Klettern angeht, sind wir unterschiedlich unterwegs. Moritz Hans. Nicht, weil man bei ihm zittern müsste, aber ich will unbedingt, dass er auch durchkommt. B. den Power-Tower am Ende jeder der 6 Vorrunden. Man will es unbedingt probieren. Durch andere Sportarten kann man seinen Körper neu kennenlernen, das finde ich spannend. Fangen wir so an: Ich heiße Philipp Hans. Setzt ihr euch vor Beginn einer Staffel feste Ziele? Schon seit kleinauf gab es zwischen uns eine innere Verbundenheit, eine Verbundenheit wie es sie nur zwischen Geschwistern geben kann. Das macht für mich den Reiz von Ninja Warrior aus und deswegen gucken es wahrscheinlich auch so viele Leute. Wenn ich weiß, dass ich gut trainiert habe, kriege ich es hin, das am Tag X auf die Bühne zu bringen. 2018 gelangte er in den Perspektiv… Die Voraussetzungen sind für alle dieselben. Die Belastung im Parcours ist im Kraft-Ausdauer-Bereich sehr hoch. Mit 13 Jahren nahm er als erstes an nationalen Wettbewerben und seit 2010 an internationalen Wettbewerben teil. Moritz: Bei allem, was mit Bewegung zu tun hat, würde ich mich nicht ganz blöd anstellen. Aber es ist trotzdem spannend, wenn plötzlich auf der Straße ein 14-jähriges Mädel auf dich zukommt, das Fan von den Hans-Brüdern ist und unbedingt ein Bild mit dir machen will. Moritz sagt mir dann schon immer, dass ich locker bleiben soll. Kletter-Coach Moritz sagte dazu: „Die einzige Griffkraft, die ich zuletzt trainiert habe, waren die Hebefiguren bei ‚Let’s Dance‘. Das war perfekt, weil ich immer etwas zu tun hatte. Er war aber auch immer ein Stück besser als ich. Was würdet ihr sportlich denn gerne noch ausprobieren? In der fünften Vorrunde müssen 55 Athleten wieder 8 Hindernisse bezwingen. Moritz, wo war die Nervosität größer: vor dem Let's-Dance-Finale oder deinem letzten Finale bei Ninja Warrior Germany? „Wir sind Kletterer und wir lieben und leben diesen Sport.“. Da checkt man erst, wie anstrengend das wirklich war. Die besten 16 und die 2 besten Frauen, wenn sie nicht unter den 16 sind, rücken ins Halbfinale vor. Moritz und Philipp, ihr seid mittlerweile schon alte Ninja-Warrior-Hasen. Natürlich ist es schön, wenn man den Buzzer drückt und die Leute applaudieren und gute Stimmung machen. Wir, das sind Philipp und Moritz Hans. In letzter Zeit habe ich viel trainiert. Ich habe mich da blöd angestellt und hing anderthalb Minuten da drin. PHILIPP HANS. Und weil wir uns als Familie nicht mehr jeden Tag sehen, haben wir eigentlich auch genug andere Themen zu besprechen. 65.8k Followers, 568 Following, 216 Posts - See Instagram photos and videos from Moritz Hans (@moritz_hans) Wie sehr ist der gemeinsame Sport das bestimmende Thema in eurer Familie? 30.10.2020 19:30 Uhr Moritz und Philipp Hans kehren zu „Ninja Warriors Germany“ zurück. Moritz: Man ist immer total im Parcours. 2017 begann er ein Studium der Landschaftsarchitektur an der Fachhochschule Nürtingen. Mit sport.de sprechen Philipp und Moritz Hans unter anderem darüber, wie sich ihr Leben durch die Show verändert hat. Moritz Hans: Bei mir hat sich einiges getan. Ich klettere eigentlich schon immer und zusammen mit meinem Bruder ergeben wir die "Hans-Buam". Let’s Dance: Ailton ist raus und Moritz Hans der King, Let’s Dance: Moritz Hans ist der neue Favorit. Philipp: Bei mir ist das Ziel auch das Finale. Da kann man sich noch so gut drauf vorbereiten, das wird immer so sein. Nach den ersten zwei Hindernissen passt das, aber kurz davor ist es heftig. Moritz: Man kann immer etwas besser machen. Gibt es auch Sportarten, die euch gar nicht liegen? Das ist schon echt cool. Die 16 besten Athleten rücken ins Halbfinale vor. So konnte ich mich komplett auf mich konzentrieren. Neues Hindernis sind diesmal die Hangel-Kurven. Vor dem Ganzen hilft es aber. Es folgt aber noch eins Mitte November, dann bin ich fertig. Zwar klettere ich nach wie vor auf nationaler Ebene Wettkämpfe, aber lange nicht mehr so … Eigentlich ist der Plan, nach Portugal zu fahren und dass die Familie über Weihnachten dazukommen. Aber wir dürfen die einzelnen Hindernisse vorher nicht ausprobieren. Moritz: Die Quali ist das härteste Hindernis. Wenn ich bei ihm seitlich mitlaufe und mitfiebere, kann ich voll mitgehen. Auch er hat beste Voraussetzungen für die Show, wie sein jüngerer Bruder klettert er, seit er laufen kann. window.addEventListener("load",function(event){jQuery(document).ready(function(a){a.ajax({type:"POST",url:"/wp-admin/admin-ajax.php?action=top_10",success:function(d){a(".top_10_holder").each(function(){$(this).html(d);});}});});}); Der angehende Lehrer Philipp (27) steht den Ambitionen seines Bruders in nichts nach. Zap in…” Philipp (l.) und Moritz Hans beantworten nicht nur die Fragen von Laura Wontorra, Video: Moritz Hans im Finalparcours der 4. Er kann mich als Athleten auch sehr gut einschätzen. Könnt ihr ihn mitgestalten oder Wünsche einbringen? Deshalb war das Finale schon krass. Philipp: Alles, was irgendwie mit Wind zu tun hat, hat einen Reiz für mich bekommen. Sportkletterer Moritz erreichte bislang in jeder Staffel das Finale und wurde 2017 „Last Man Standing“, 2019 Zweiter. Einer der beiden Brüder hat in diesem Jahr außerdem schon auf dem Tanzparkett Erfolge gefeiert. Wie bereitet ihr euch vor? Das finde ich faszinierend. Seit der ersten Staffel 2016 nahm er mit seinem Bruder Philipp an jeder Staffel von „Ninja Warrior Germany“ teil. A post shared by Moritz Hans (@moritz_hans). Weil ich da schon oft gescheitert bin. Neben Philipp und Moritz Hans dürfen sich auch Julius Malassa, Luca Flögel, Samuel Faulstich, Alex Grundwald, Herwig Natmessnig und Florian Polsterer über ihren Halbfinal-Einzug freuen. Pro Vorrunde treten rund 55 Athleten an. Aber ich bin auch ein Wettkampftyp. Neue Liebe, neuer Lover oder nur Freunde? Moritz: Jein. Da gab es diesen Kamin, in dem man Klappen aufdrücken musste. Hans Moritz is Managing Partner at CapstoneLaw where he counsels international and domestic asset managers, funds, institutional and private investors, banks and other financial institutions on their investment management activities. Philipp kam 2019 ins Finale, Moritz war 2017 sogar Last Man Standing. Trainiert ihr oft zusammen? Hattet ihr schon einmal Momente im Parcours, in denen ihr dachtet, dass ihr körperlich am Ende seid, aber trotzdem durchgezogen habt? Philipp: Wir könnten uns wahrscheinlich noch besser vorbereiten. Das fällt mir selbst nicht so leicht. Aber ohne Publikum ist man schon etwas weniger nervös. Philipp und Moritz Hans sind echte Stars der Ninja-Szene. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn es mal nicht so gut läuft, aber etwas mehr Druck hat man schon. Das ist jedes Jahr genau dasselbe. Moritz: Im Parcours hatte ich das noch nie. Und wenn ich einmal durch das Halbfinale durch bin, bin ich am lockersten. Man weiß, dass sie kommt und wie man damit umzugehen hat. Philipp und Moritz Hans sind echte Stars der Ninja-Szene. Aber so richtig locker bin ich dann doch nie. Da könnten wir vielleicht noch etwas herausholen. Wie sieht euer Trainingsplan vor einer neuen Staffel aus? Im Unterbewusstsein macht man sich vielleicht schon ein bisschen mehr Druck. Natürlich können wir auch über andere Sachen sprechen, aber es ist immer wieder präsent, vor allem, wenn wieder etwas im Fernsehen kommt. Die beiden passionierten Kletterer gehören jedes Jahr zum Favoritenkreis bei Ninja Warrior Germany. Gemeinsam sind wir die Hansbrüder. Das macht es vor allem bei neuen Hindernissen doppelt spannend. Mit dabei u. a. die Brüder Krister und Jörn Kröll, Tobias Eigen, Stefan Angermeier, Simon Brunner, Kim Marschner, Mahdi Limper sowie Moritz und Philipp Hans. Es ist sehr viel wert, mit ihm zu sprechen. Auf der anderen Seite bin ich bei Philipps Läufen meist nervöser als bei mir selbst. Wer bin ich? Moritz Hans und sein Bruder Philipp lernten durch ihren Vater das Klettern in einer Kletterhalle kennen und wurden Teil der Leistungsgruppe der Sektion Schwaben des Deutschen Alpenvereins. Segeln würde ich gerne aber auch noch vertiefen. Gleitschirmfliegen würde ich gerne lernen. Wie hat sich euer Leben in den letzten Jahren durch die Show und euren Erfolg verändert? Eigentlich will ich dann mit dem Bus wegfahren. Philipp: Ich bin immer relativ verkrampft. Philipp kam letztes Jahr ins Finale, Moritz war 2017 sogar Last Man Standing. Moritz: Auf der Startposition ist man immer gleich nervös. Die beiden schnellsten Athleten haben am Power Tower die Chance auf 5.000 Euro und einen Safety Pass fürs Halbfinale, d. h. sie stehen sicher im Finale und können das Halbfinale entspannt angehen und außerhalb der Wertung antreten. Philipp: Tanzen! Philipp: Ich habe mein Staatsexamen gemacht. In der fünften Ninja-Warrior-Staffel sind die Sportler-Brüder am Freitag (20:15 Uhr, live bei RTL und im sport.de-Ticker) zu sehen. Bei Philipp ist es mehr das Seilklettern und draußen klettern, bei mir eher das Bouldern. Philipp: Dadurch, dass wir nicht mehr zusammenwohnen, trainieren wir seltener gemeinsam. Wenn die geschafft ist, ist das Finale das Ziel. Foto: TVNOW / Markus Hertrich. Moritz: Das wird nichts (lacht). Tonight at 20:15 is the Semifinale. Speziell für die neue Staffel gehen wir manchmal in Ninja-Hallen oder zum Trampolinspringen. Abgesehen von der Show: Wie habt ihr die letzten Monate der Corona-Zeit verbracht? Moritz: Es wäre ja unfair, wenn manche Athleten am Parcours mitbasteln würden. A post shared by Philipp Hans (@philipp_hans). Philipp: Ich fand es nicht so schlimm.

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