Du brauchst weder Wald noch Feld, um glücklich zu sein, sondern die richtige Lebenseinstellung. Im ganzen Walde schwingt kein Blatt. Wald - Aphorismen, Sprüche und Zitate für Facebook, Twitter, WhatsApp und Instagram. Den Anfang, die Buche, hatte ich für Jahrzehnte aus den Augen verloren. Er ist ein einziges Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Dann war ein Bach, ein Wall zu überspringen; Dann noch ein Steg, und vor mir lag der Wald, Aber die Nägel im Baum fand er nicht so gut. Jedes Spechtklopfen, jeder Kleiberpfiff und Meisenruf ist weithin vernehmbar. Der Wald ist hell und hellhörig. Ob ich noch einmal den liegenden großen Baum fotografieren wolle. „Experto crede: aliquid amplius invenies in silvis, quam in libris. Im Gegenteil: Wer sich wirklich gründlich mit der Natur beschäftigt, der kann in ihr unmöglich nur den Rohstofflieferanten und die Kulisse für das menschliche Theater sehen. Da nützt auch ein Rückzug in die Reservate nichts, sind sie doch im Steigerwald zu kleinflächig, um der modernen, künstlichen Lärmbelastung auszuweichen. Ein Drama, wenn sie auf halber Strecke einen Weg in den Wald einschlagen: Wo kommen wir dahin? Wir, Homo sapiens, sind und bleiben eingewoben in das große Geflecht des Lebens und das ist nicht christlich, religiös, gar esoterisch, sondern eine wissenschaftliche Tatsache.“. Frevler taten’s nur für Geld. Gedanken von Karl-Friedrich Weber zu einer Buche: frisch gefällten altvertrauten Baumbekannten, Kahlschläge Nationalpark Bayerischer Wald, Eichenverjüngung Forstgenossenschaft Rotenkamp, Schulze/Ammer contra Müller/Weisser / Wilhelm, Diskussion Prof. Schulze – Manfred Großmann / László Maráz. Doch Aufklärung und Wissen sollten und müssen nicht immer und überall mit berechnender Gefühllosigkeit einhergehen. [ Nazim Hikmet ]. Als ich sie dann wieder aufsuchte, machte ich das Foto und alles war wie gestern. Hier ein besonders krasser Fall – die Fällung einer Prachteiche mit BHD 80 cm: „Trauer um einen alten Freund“, https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Trauer-um-einen-alten-Freund;art769,7768633, „… Man kann nur hoffen, dass sich doch Politiker mit der Zukunft beschäftigen und dann in Bayern einen dritten Nationalpark ausweisen. Habt Ehrfurcht vor dem Baum! Da nützt auch ein Rückzug in die Reservate nichts, sind sie doch im Steigerwald zu kleinflächig,  um der modernen, künstlichen Lärmbelastung auszuweichen. Doch wo Geldgier tut regieren, ist Naturschutz halt nur Mache. Ligna et lapides docebunt te, quod a magistris audire non possis.“, „Glaube mir, ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was Du von keinem Lehrmeister hörst“, Spruchstein an der Schmerber Waldkapelle = St. Wendelins-Kapelle  im Nördlichen Steigerwald, ca. Ich würde den Verantwortlichen sagen, „Sie haben in Ihrer Funktion als Ministerpräsident oder Minister oder so eine Verantwortung für die Zukunft, die weit über die nächsten Wahlperioden hinausreicht. Das war 1956 und wir waren 12 Jahre alt. Dann weiß man, wo sie in einer Stunde ankommen. Wohl bin ich ein Wald und eine Nacht dunkler Bäume: doch wer sich vor meinem Dunkel nicht scheut, der findet auch Rosenhänge unter meine Zypressen. – doch können nur die es hören, die sich nicht taub stellen. Leider können die Naturschutzargumenten gegenüber hartnäckig Tauben derart viel zerstören, weil sie den Folgen ihrer Taten gegenüber zudem auch noch standhaft blind sind. Diese Buche im Grauhöfer Holz nördlich meiner Geburtsstadt Goslar hat mir meinen Weg in die Wälder aufgezeigt. Der Wald ist ein besonderes Wesen, von unbeschränkter Güte und Zuneigung, das keine Forderungen stellt und großzügig die Erzeugnisse seines Lebenswerks weitergibt; allen Geschöpfen bietet er Schutz und spendet Schatten selbst dem Holzfäller, der ihn zerstört. Ich liebe die klaren Wintertage im durchsichtigen Buchenwald. Mitte der 70er Jahre aufgestellt vom damaligen Forstdirektor Dr. Georg Sperber   Foto: © Franz-Josef Adrian (August 2014), „Du bist uns Lehrer, Tröster und Freund,  bist uns die Heimat, bist uns die Kirche, Du brausender, flüsternder, tiefstiller Wald.“, Foto: © Karl-Friedrich Weber, Forstgenossenschaft Bornum, http://waldproblematik.de/forstgenossenschaft-bornum/, „Keine wissenschaftliche Basis wird zum Ziel führen, wenn das fehlt, was wir als das wichtigste an einem Forstmann zu machende Forderung ansehen, nämlich die Liebe zu den Bäumen und dem Wald, denn alles Wissen ist wirkungslos, wo die Liebe fehlt.“, Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden. Ohne Zivilisationslärm, keine frisch gefällten altvertrauten Baumbekannten, keine von Maschinen zerfurchten Waldböden, ohne die optischen Zumutungen ungehemmt farbsprayenden Forstpersonals.“, Dr. Georg Sperber in seinem Buch „Frankens Naturerbe – Buchenwälder im Steigerwald“, Vlg. An die Buche hatten wir drei Waldläufer ein Schild angebracht mit dem Text: Tut mir nicht weh, ich bin die Stütze Eures Lebens. CHRISTIAN MORGENSTERN. Wir verstehen viel weniger, als wir glauben, aber ahnen viel mehr, als uns bewusst ist … wir müssen also lernen, unsere Ahnungen als etwas großes anzunehmen, um durch sie zu Erkenntnissen zu gelangen. Kommt Wind auf, wirkt Ächzen und Knarren sich reibender Stämme und Äste als befremdendes, rätselhaftes Geräusch. Gewiss. Allerdings hat diese Klarheit ihren Preis. [ Johann Amos Comenius, 1592 – 1670 ], Die Wälder schweigen. Wenn wir den Wald sterben lassen, verlieren Worte ihren Sinn. – Dr. Liebhard Löffler, Vorsitzender des Vereins Nationalpark Steigerwald, „Die meisten Forstleute, die diese Gebiete betreuen, scheinen keine Ahnung davon zu haben, welche Wunderwerke der Natur ihnen hier anvertraut sind. Der Aktionsradius mit dem Fahrrad weitete sich bald aus bis Torfhaus im Oberharz – ohne Elektroantrieb. 08. Fränkischer Tag 2008, S.168, „Frisch gefällte altvertraute Baumbekannte“ – sehr gut formuliert. Diese Verantwortung verlangt, dass wir ein Stück unseres Naturerbes für die Zukunft unzerstört unverändert ursprünglich erhalten.“ “. Bäume und Sträucher sind ein wunderbarer Einstieg in eine Naturkunde, die in Bewunderung und Ehrfurcht mündet.„, Dr. Michael Lohmann in seinem Buch: „Bäume & Sträucher – Der etwas andere Naturführer“, BLV Buchverlag 2005. Landforstmeister Vorreyer von der SDW im Haus der Natur in Bad Harzburg, Revierförster Edmund Hubrich in Riechenberg und Wilhelm Holldorf in Hohegeiß waren unsere Waldpaten. Natürlich kann man eine solche Einstellung als überholten Animismus abtun und darauf verweisen, dass man in früheren Zeiten immerhin auch Hexen verbrannt und in Furcht und Schrecken vor Unholden und Gespenstern gelebt hat. Er soll klar werden, wie Wasser, das von den Bergen fließt. Ihre ganz besondere Beziehung zum Wald offenbaren auf dieser Seite einige Dichter mit ihren Texten. Vorreyer war längst Geschichte. Als Sinnbild ist er in vielen Religionen und Philosophien als Lebens- oder Erkenntnisquell vertreten. Dr. Hans Bibelriether in der BR-Dokumentation „Hans Bibelriether: Förster, Naturschützer, Nationalparkleiter“ vom 31.08.2018, ab Min. Die vielen Bäume und die wenigen Menschen – die machen denn Wald so schön. Förster Hubrich schien bewegt, als er uns fragte, ob wir das getan hätten. Laß trübes Wasser zur Ruhe kommen, dann wird es klar werden, und laß deine schweifenden Gedanken und Wünsche zur Ruhe kommen. sächsisch-preußischer Forstwissenschaftler 1856, „Wir werden von den nächsten Generationen nicht daran gemessen werden, wie viele Millionen Euro Profit durch Holzeinschlag in den Staatswäldern erzielt wurden, sondern ob es uns gelungen ist, unsere Naturschätze zu bewahren.“ Er wird verehrt und in Bildern und Skulpturen dargestellt. Septembermorgen Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen. Tut mir leid für unser Kinder; deine Schönheit ist dahin. Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grün. Viele gute weitere Sprüche zum Thema Wald und Forstwirtschaft kann man hier finden: http://www.sdw-bayern.de/index.php?StoryID=237. Wald-Gedichte. Deutsche Gedichte - kostenlose Gedichte und Sprüche: Freundschaft, Liebe, Hochzeit, Geburt uvam. Unter der Buche befanden sich große Dachs- und Fuchsbausyteme. Karl-Friedrich Weber auf seiner Facebook-Seite „Waldwahrheit“, 29.09.2017. Jetzt im Winter nervt der hartnäckig verbissene Lärm der Motorsägen, das Rumpeln der Rückefahrzeuge und immer größerer Vollerntemaschinen. Dies ist berechenbarer, als wenn sie zu Fuß gehen. Fast täglich fuhren wir drei Freunde mit dem Fahrrad in diesen Klosterwald und sogen alles in uns auf, was die Natur bot: Vögel, Pflanzen. „Das Wissen nützt gar nichts, wenn wir nichts daraus machen und den aufklärerischen Auftrag der Wissenschaft in den Wind schießen.“ – Ulrike Fokken in dem am 4.6.2018 in der TAZ erschienenen Artikel „Es stirbt die Kreatur“, ebenso folgendes: „…ein Käfer oder ein Falter, von dessen Existenz nur ein paar Schrate und Naturzausel wussten und den deswegen kaum jemand vermisst, wenn er für immer verschwindet. Fern läutet, fern, der Sterne Chor. Psychologisch gesehen ist der Wald im Gedicht eine Allzweckwaffe, er taugt sowohl für die Einsamkeit als auch für die Liebe, sein Anblick lässt philosophisch oder kindlich werden. Der Mond, der stille, steigt empor: Die kleine Kehle zwitschert matt. Zitiert aus: Georg Sperber & Thomas Stephan: „Frankens Naturerbe – Buchenwälder im Steigerwald“, Verlag Fränkischer Tag 2008, „Öffne Auge und Herz und vernimm dankbar die gewaltige Sprache, die Natur und Pflanzenleben zu Dir redet.“, „Öffne Auge und Herz und vernimm dankbar des Schöpfers gewaltige Sprache, die Natur und Pflanzenleben zu Dir redet“, (Vielleicht der Satz mit „Schöpfer“ das Original, und die Variante darüber „sozialistisch bereinigt“? Gerne gingen wir spazieren unter deinem grünen Dache. Pädagogische Gedanken zum Spielen im Wald Der Wald ist ein ganz besonderer Ort: Kinder erleben einen Ort voller Wunder und Abenteuer – der kleine Berg, der heruntergerutscht wird, der umgekippte Baum, der zum klettern und balancieren einlädt, die Schlammpfütze, in der sich die Hände so spannend mit dem Matsch verbinden. Wo bleibt unsere Vormachtstellung auf dem Weltmarkt? Ich wollte nicht und ich konnte wohl auch nicht. Mit Alforns Pluchinski, einem bekannten Goslarer Tierfotografen, saßen wir Abende lang in benachbarten Bäumen, um Jungfüchse zu fotografieren, ohne Erfolg. Gedanken von Karl-Friedrich Weber zu einer Buche: 25. Zwei Jahre später wurde sie von einem Sturm geworfen, wie mir der Revierleiter vom Forstamt Liebenburg mitteilte. Das Farn-, Moos- und Bärlappherbarium, das ich für das Haus der Natur anlegte, fand ich noch nach vielen Jahren vergilbt am gleichen Ort. Wo bleibt unsere Effizienz? Wenn es zu nervig wird, flüchten wir schon mal nach Thüringen in den Hainich, um in dessen Tiefen einen Winterwald ohne die üblichen Forstaktivitäten zu genießen. Die Atmosphäre des Holzfällens und des Holzverkaufes lastet wie ein Alpdruck auf den Regungen der Freude und dem Ahnen der Schönheit und des Wertvollen dieser „Altbestände“, die dem Naturschützer verehrungswürdige Reste einer längst vergangenen Zeit sind.“ – Dr. H. Stadtler, „ein außergewöhnlich kenntnisreicher Arzt und Naturforscher aus Lohr am Main“, im Jahr 1925. Klarheit im Wald ... Ruhe und Gelassenheit tanken, Klarheit gewinnen, unsere Gedanken fließen lassen und unsere Gesundheit stärken. Frevler taten’s nur für Geld. Aber diese Leidenschaft ist bis heute geblieben. 26:33: https://www.br.de/mediathek/video/unser-land-portraet-31082018-hans-bibelriether-foerster-naturschuetzer-nationalparkleiter-av:5b4f12a784a53e0018d1ae8f. Die Gesellschaft möchte, daß die Menschen auf festen Schienen fahren. Im laublosen Zustand wird erst bewusst, wie wohltuend das dichte sommerliche Kronendach Fremdgeräusche dämpft und schluckt. Datenschutz; Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niedriger Gesinnung des Einzelnen. An dieser Buche gründeten wir den Bund der drei Waldläufer und wurden wenig später die erste Waldjugendgruppe der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Niedersachsen mit weiteren Schülern der Knabenmittelschule Goslar. Dieses Geschenk und die Kraft der Natur für jeden (wieder) erfahrbar zu machen, ist mein Ziel. Leben wie ein Baum, einzeln und frei / doch brüderlich wie ein Wald, / das ist unsere Sehnsucht. Die Schwanheimer Waldlesung findet dieses Jahr digital statt. Das Problem war nicht der steile Aufstieg, sondern die Abfahrt, immer in Sorge um die Vermeidung eines glühenden Freilaufes.

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